Um die SPAM Flut einzudämmen nutzen wir den OpenSource Anti-Spam-SMTP-Proxy (ASSP).
Die Basisinstallation ist unter http://www.asspsmtp.org/wiki/Quick_Start_for_Win32 sehr gut erklärt.
Wir haben folgende Konfiguration in Verbindung mit einem MS Exchange 2000 Mail Server:
Im MS Exchange Server sind zwei virtuelle SMTP Server sowie zwei SMTP Connectoren angelegt. Der Übersicht halber wurde der "Default" Server umbenannt in "VSMTP_1 (-> 10025, 10026->).
Die Konfiguration des ersten virtuellen SMTP Servers der eingehende E-Mails vom ASSP empfangen und ausgehende Mails an diesen weiterleiten soll, sieht folgendermaßen aus:
Die Konfiguration des zweiten virtuellen SMTP Servers, der ausgehende E-Mails vom ASSP empfängt - nachdem die Empfängeradressen in die Whiteliste eingetragen wurden - und ans Internet versendet ist:
Dazu gehören diese Connectoren:
- Connector für den ersten SMTP Server
- Connector für den zweiten SMTP Server:
Anbei unsere ASSP Konfigurationsdatei: SICONED_assp_Config
Das Administrationskennwort für die WEB-Konfiguration, die auf Port 55555 zu erreichen ist, ist auf "nospam4siconed" eingestellt.
Bei Fragen steht Ihnen unser Webmaster gerne zur Verfügung.
Nachtrag:
Nachdem jetzt mehrfach vorgekommen ist, dass eine E-Mail einen oder mehrere Empfänger nicht erreicht hat, haben wir die zwei Queues aufgelöst.
Das bedeutet, E-Mails werden vor dem Versenden an den / die Empfänger nicht an den ASSP übergeben. Wir bekamen folgende Fehlermeldung öfter zu sehen. Dies besagt, dass die E-Mail ständig vom ASSP zum Exchange zum ASSP, zum Exchange usw weitergereicht wurde :-(
Von: Systemadministrator
Gesendet: Samstag, 7. April 2007 16:51
An: XXXXXXX
Betreff: Unzustellbar:AW: XXXXXXXX
Ihre Nachricht hat einige oder alle Empfänger nicht erreicht.
Betreff: Unzustellbar:AW: XXXXXXXXFolgende Empfänger konnten nicht erreicht werden:
Gesendet am: 07.04.2007 15:58
XXXXXXX@XXXXXX.XXX am 07.04.2007 16:51
Ein Konfigurationsfehler im E-Mail-System hat bewirkt, dass sich die Nachricht entweder in einer Schleife zwischen zwei Servern befindet, oder sie wird zwischen zwei Empfängern unablässig weitergeleitet. Wenden Sie sich an den Administrator.